BME-Region Berlin-Brandenburg

Einkäufer wollen Menschenrechte in der Lieferkette einhalten

Foto: Jean-Paul Assandri

Am 25. September trafen sich in Berlin wieder engagierte Einkäufer in der BME Regionalveranstaltung Nachhaltige Beschaffung. Dieses Mal war das Thema Menschenrechte in der Lieferkette auf unserer Agenda. Unser Referent Herr Malte Drewes vom NAP Helpdesk hielt einen interessanten Impulsvortrag zu diesem hoch brisanten Thema, dass den Einkauf noch vor einige Herausforderungen stellt. Dabei sind insbesondere fünf Kernelemente menschenrechtlicher Sorgfaltspflicht für Unternehmen einzuhalten:

  1. Eine Grundsatzerklärung der Geschäftsleitung zur Einhaltung der Menschenrechte
  2. Eine detaillierte Risikoanalyse zur Ermittlung der Auswirkungen der unternehmerischen Tätigkeit auf Umwelt und Gesellschaft
  3. Entwicklung und kontrollierte Umsetzung eines Maßnahmenprogrammes
  4. Eine transparente Berichterstattung zu den Herausforderungen und dem Entwicklungsfortschritt
  5. Die Bereitstellung von Beschwerdemechanismen zur Aufdeckung und Behebung von Menschenrechtsverstößen

Alle Einkäufer waren sich einig, dass sie die Menschenrechte respektieren und einhalten wollen. Allerdings stellte sich sofort die Frage, wie dies im Rahmen der Lieferkette sichergestellt werden kann. Wie lassen sich Menschenrechte bei Ausschreibungen berücksichtigen? Im anschließenden Networking wurden praktische Lösungen diskutiert und bisherige Erfahrungen ausgetauscht.

Vielen Dank an alle Einkäufer für die Teilnahme und die offene und lösungsorientiere Diskussion, Herrn Drewes für den interessanten Vortrag und an die TU Berlin für die Bereitstellung der Räumlichkeiten!




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